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Windenergie

Mit Windenergie zur Wärmewende - Mit Strom wird‘s warm, mit Gas wird‘s heiß!

Wir heizen überwiegend fossil: Der Energiebedarf für Heizen macht ungefähr 66% des Gesamtenergiebedarfs für Haushalte aus, dieser wird aktuell in Staufen zu 77% durch die Verbrennung von klimaschädlichem Erdgas und Heizöl gedeckt. Diese Energieträger müssen jeweils zu über 95% importiert werden, dafür werden pro Jahr durchschnittlich 81 Milliarden Euro ausgegeben – dazu kommt eine starke Abhängigkeit von den jeweiligen Lieferländern und Energiekonzernen.

Für den Klimaschutz ist die Umstellung auf erneuerbare Energien (PV, Windenergie u.a.) unerlässlich. Die kommunale Wärmeplanung in Staufen zeigt auf: Für das Erreichen der Klimaneutralität müssen die Potenziale von PV-Dachflächen- und PV-Freiflächen, die Biomasse sowie insbesondere die Windenergie genutzt werden.

Mit Wärmepumpen als Schlüsseltechnik für Heizen und Kühlen sinkt der Energiebedarf: Sie zapft die Umweltwärme an, z.B. aus Luft, Boden, (Grund-) Wasser, und nutzt den Strom effizient: Aus 1 kWh Strom werden 3-4 kWh Heizwärme.

Der Strombedarf wird dadurch etwas steigen: In Staufen werden bis 2040 ca. 15% mehr Strom benötigt. Aber 98 GWh/a an Energie für Wärme und Kühlen lassen sich dann erneuerbar erzeugen, wodurch 77 GWh/a an fossilen Energieträgern ersetzt werden.

Windenergie ist daher ein wichtiger Baustein, gerade im Winter: Neben PV, Biomasse und Wasserkraft würden in Staufen zwei moderne Windenergieanlagen mit 6 bis 7 GW Leistung den Bedarf klimaneutral decken.

Weitere Informationen / Quellen:


In Staufen sparen mit Erneuerbaren, damit die „Kohle“ bei uns bleibt!

Staufen gibt jährlich 18,5 Mio. € für fossile Energien aus. Das sind sind 4 600 € pro Haushalt!
Erneuerbare Energien haben die niedrigsten Gestehungskosten, wie eine Studie des Frauhofer ISE zeigt. Sie machen uns unabhängig von fossilen Energieträgern oder Kernkraft, damit auch wirtschaftlich und politisch weniger abhängig.
Vorteil: Wir können möglichst viel Energie lokal und günstig erzeugen. Das spart Geld für die Stadt und für die Bewohner und schont das Klima.

Daten: Fraunhofer ISE, 2024; Grafik: EnBW


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